Weinberg zu verschenken
Mein Weg zum eigenen Rotwein und Weißwein |
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Weinberg zu verschenken
Dem Internet sei dank ist dieses Thema aktuell in aller Munde. Einen Weinberg geschenkt? Wer verschenkt denn einen Weinberg und vor allem, wer will einen Weinberg überhaupt haben?
Zu aller erst: Ein Weinberg ist Arbeit, harte Arbeit. Wer meint, mit ein paar Reben so nebenher ein paar Euro zu verdienen dem kann ich aus eigener Erfahrung sagen: es lohnt sich nicht wirklich. Dann kauft Euch lieber Euren Wein bei guten Wein-Shops wie beispielsweise edle-troepfchen.de
Aber fangen wir am Anfang an: Unser Wein und unser Weinberg
Bedingt durch die Nachfrage nach eigenem Wein haben wir uns überlegt, einen eigenen Weinberg zuzulegen. Gesagt, getan. Da ich nicht durch die Gnade der Geburt in eine Winzerfamilie geboren wurde und auch nicht die Tochter eines Winzers geheiratet habe, musste der Weinberg auf andere Weise ran. Also den Rechner an, die Suchmaschinen angeworfen und nach Weinbergen geforscht. Und recht schnell war ersichtlich, dass es sich nur um einen Marketinggag handelt. Ein Weinberg ZUM verschenken – ja. Manche Winzer verkaufen einzelne Reben an Kunden, damit diese die Rebe mit einer Urkunde zu Jubiläen etc weiterverschenken können. Dazu noch ein paar Flaschen Wein – zum Teil mit eigenem Spass-Etikett – und das war es aber auch schon.
Also musste weiter geforscht werden. Nach einem Jahr erfolgloser Suche halt nicht die Suchmaschine, sondern die gute alte Nachbarschaft. Die Frau einer Schwägerin es Bekannten dessen Nachbarin … ihr wisst schon. Wie auch immer, ein alter Herr, seineszeichen über 80 und schon lange in Rente, ist in Besitz eines Weinberges und sucht jemanden, der sich um den Weinberg kümmert. Na wenn das nicht mal meine Chance ist. Also sofort Kontakt aufgenommen, einen kleinen Pachtvertrag unterschrieben und für die nächsten Jahre habe ich meinen eigenen Weinberg.
Allerdings musste ich schnell einsehen, dass der Wein nicht von selbst in Flaschen fließt und diese von selbst in meinem Keller sich vermehren. Es ist harte Arbeit bis ein guter Weißwein oder Rotwein entsteht. Ich lerne noch, jeden Tag ein wenig dazu und die erste Ernte ist eingelagert.
Ob es sich rentiert? Nein. Die monetären Kosten sind überschaubar. Rein finanziell gerechnet ist mein eigener Wein vergleichweise günstig. Der zeitliche Aufwand allerdings ist unkalkulierbar und macht den Wein wiederum teuer. Es ist die Liebe zum Wein, das Gefühl, etwas Eigenes zu schaffen, das zählt. Und wenn dann die erste Flasche des eigenen Wein geöffnet werden kann, das ist dann schon ein phänomenales Erlebnis.
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Mein eigner Weinberg - eine kleine Erlebnissgeschichte
Auf der Suche nach dem eigenen Weißwein und Rotwein
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