Der Federweißer (Neuer Wein)
Mein Weg zum eigenen Rotwein und Weißwein

Federweißer (Neuer Wein)

Federweisser Neuer WeinEr gehört zum Hebst wie die Sonne zum Sommer: Der Neue Wein oder auch Federweißer genannt. Da uns oft die Frage gestellt wird, warum der Federweißer denn Federweißer heißt, hier die Erklärung: Bei der Gärung des Mostes entstehen milchige Hefeteilchen, die deutlich im Most zu sehen sind. Durch die Gärung werden diese Teile aufgewirbelt und schwimmen im Most umher. Dadurch könnte man annehmen, kleine Federn schwimmen im Most. So kam der Neue Wein zu seiner Bezeichnung Federweißer.

Wie entsteht der neue Wein
Die Gärung im Traubensaft beginnt je nach Umgebungstemperatur sehr schnell. Der Fruchtzucker, der im Traubensaft enthalten ist, wird in Kohlensäure und Alkohol gespalten. Der neue Wein gärt solange weiter, bis der ganze im Traubensaft enthaltene Zucker in Alkohol umgewandelt worden ist.

Was macht den Federweißer aus?
Als Federweißer bezeichnet man den neuen Wein, wenn er etwa vier bis maximal zehn Prozent Alkoholgehalt hat.

Umgang mit dem neuen Wein
Ganz klar: Frisch schmeckt der Federweißer am Besten. Der neue Wein ist nicht lange haltbar und sollte nach wenigen Tagen getrunken sein. Achten Sie darauf, dass Sie den Federweißen, wenn Sie ihn zu Hause lagern, nicht luftdicht verschließen, denn die Gärung des neuen Wein ist noch nicht abgeschlossen. Schlimmstenfalls kann das Lagergefäß des neuen Wein explodieren.

Abschließende Tipps zum Neuen Wein
Wie alle alkoholischen Getränke sollte der Genuss des Federweißen maßvoll sein. Achten Sie auf die abführende Wirkung des Neuen Wein!

Deftige Mahlzeiten und der Neue Wein
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